10. Dezember: Internationaler Tag der Menschenrechte 2020 stellt die COVID-19 Pandemie in den Mittelpunkt

Das internationale Thema 2020 lautet: Recover Better – Stand Up for Human Rights

Der diesjährigen Menschenrechtstag befasst sich mit der COVID-19-Pandemie und deren Auswirkungen global. Die Achtung der Menschenrechte und der menschlichen Würde muss im Zentrum sowohl der COVID-19 Bekämpfung als auch der Zeit danach sein. Die Krise hat international zu mehr Armut geführt, die Ungleichheiten zwischen Staaten wurde deutlich sichtbar und an der Frage der Verteilung zukünftiger Impfstoffe weltweit wird sich zeigen, ob die Staatengemeinschaft zu Solidarität und Gerechtigkeit fähig ist.

Die Vereinten Nationen werden ihre gemeinsamen globalen Ziele nur dann erreichen, wenn sie Chancengleichheit für alle schaffen, die durch COVID-19 aufgedeckten Versäumnisse angehen und Menschenrechtsstandards anwenden können, um gegen tief verwurzelte, systematische und generationenübergreifende Ungleichheiten, Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen.

Mit der allgemeinen Aufforderung der UN-Menschenrechte „Eintreten für die Menschenrechte“ wollen die Vereinten Nationen die Öffentlichkeitdazu bewegen, Transformationsmaßnahmen zu unterstützen und wegweisende Beispiele aufzuzeigen, die zu einer besseren Bewältigung der Krise und zur Förderung widerstandsfähigerer und gerechterer Gesellschaften beitragen können.

Für mehr Information:

Human Rights Day | United Nations

https://www.politische-bildung.de/menschenrechte-grundrechte#c9097