Naturschutzzentrum Bruchhausen

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Forscherinnen-und Forschertage in Bruchhausen – aktuell zum Thema Wasser

Seit 2017 bietet das Naturschutzzentrum Bruchhausen im Rahmen der BNE-Förderung ein Bildungsformat Forscherinnen -und Forschertage an. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Themenschwerpunkte wie Klima, Wasser oder Plastik. An handlungsorientierten Stationen werden für einen Zeitraum von zwei Zeitstunden  Versuche durchgeführt, spielerisch Inhalte erarbeitet sowie eigene Ansatzmöglichkeiten für nachhaltiges Handeln erörtert.  Gemeinsam wird mit einer theoretischen Einführung gestartet und zum Abschluss das Gelernte reflektiert.

Für das Thema Wasser werden gerne noch Anmeldungen entgegengenommen unter

info@naturschutzzentrum-bruchhausen.de

02104 797989

 

 

Forschertag Plastik

Mit einem gemeinsamen Einstieg sprechen  wir über nützliches und überflüssiges Plastik sowie die daraus resultierenden Umweltbelastungen.  Danach erarbeiten und entdecken wir an Stationen und mithilfe von Experimenten die Eigenschaften von Plastik, spüren verstecktes  Plastik auf, untersuchen den Weg des Plastiks in der Umwelt sowie das Recycling von Kunststoffen.  Darüber hinaus werden die Auswirkungen des eigenen Handelns reflektiert und Verhaltensvorschläge erarbeitet, wie jede/r Einzelne einen Beitrag zum Umgang und der Vermeidung von Kunststoffen leisten kann.

 

Besuch aus Kolumbien

Besuch aus Kolumbien im Naturschutzzentrum: Gemeinsame Veranstaltung  mit Pax Christi zum Verhältnis von Umweltpolitik und Menschenrechten in Kolumbien im Oktober 2017

Auf Einladung der Nichtregierungsorganisation PAX Christi besuchten zwei Umwelt- und Menschenrechtsaktivistinnen aus Kolumbien das Land Nordrhein-Westfalen und machten auch Station im Naturschutzzentrum Bruchhausen.

Nach einem gemeinsamen Rundgang durch die Gärten und Wiesen des Naturschutzzentrums berichteten Olga und Nora über ihre Aktivitäten in Kolumbien.

Beide Frauen blicken auf ein aktives, entbehrungsreiches und teilweise auch schwieriges Leben als interne Flüchtlinge  in Kolumbien zurück.

Olga, mit ihren beeindruckenden 76 Jahren als überzeugte Verfechterin der Theologie der Befreiung hat viel auf die Überzeugungen und Botschaften des heutigen Papstes Franziskus hingewiesen und auf die Bedeutung der Bewahrung der Schöpfung.

Sie hat in ihrem Leben viel mit Basisgruppen gearbeitet und berichtete entsprechend von einzelnen Projekten, wie z.B. mit straffälligen und/oder  drogenabhängigen Frauen. Ein sehr positives Beispiel war dabei, dass eine ehemalige drogenabhängige Gefangene  heute selbst eine der Lehrerinnen für Drogenabhängige ist

Nora, der Biologin, war mit jedem Satz die Begeisterung für die unermessliche Fülle an Biodiversität ihres Landes anzumerken. Sie hat sehr viel zum Waldschutz in unterschiedlichen Gruppen gearbeitet, wobei sie immer die globalen Aspekte des Waldschutzes und der Bewahrung der Biodiversität in den Vordergrund gestellt hat.

Auch war von besonderer Wichtigkeit, dass die ländlichen Gemeinden immer in den Prozess des Nutzens und Schützens eng eingebunden sind und sich die Lebensbedingungen für sie verbessern müssen durch einkommenserzielende Arbeit mit und in der Natur.

Sie ist überzeugt: alle könnten gut leben, denn Kolumbien sei ein reiches Land! Es müssten sich nur die sozialen Bedingungen gravierend zugunsten der einfachen Menschen ändern. Daher seien auch die derzeit immer stärker werdenden zivilgesellschaftlichen Prozesse sehr wichtig!

Ein informativer, bereichernder Abend in Bruchhausen, der mit einem gemeinsamen Imbiss endete.