Weiterbildung zum/zur Streuobstpädagogen/in

Das Naturschutzzentrum Bruchhausen bietet den Kurs „Berufliche Weiterbildung zum/zur Streuobstpädagogen/in“ am Naturschutzzentrum an.

Obstbauliche, naturschutzfachliche und naturpädagogische Themen werden an 13 Tagen in vier Jahreszeiten vermittelt.

Streuobstpädagogik

Das Ausbildungsangebot richtet sich an alle Streuobst- und Umweltbegeisterte, an ehrenamtlich Aktive und Pädagogen, die das erlernte Wissen vor allen im Rahmen von Schulprojekten auf freiberuflicher Basis an Kinder weitergeben möchten.

Die Ausbildung umfasst fünf Schulungsblöcke mit über 80 Unterrichtsstunden an insgesamt 13 Unterrichtstagen.

Teilnehmerbetrag: 500,- €

Literaturkosten ca. 250,- €

1862 entstand das Backstein-Gebäude des heutigen Naturschutzzentrums als damalige Volksschule. Mehr als 100 Jahre, bis 1964, diente es als Schule, bevor es nach einer aufwändigen Restaurierung im Jahre 1994 seine heutige neue Bestimmung als Naturschutzzentrum für Biotop- und Artenschutz mit dem weiteren Schwerpunkt Umweltbildung erhielt.

Damit dient das Zentrum auch heute wieder Kindern als beliebter Lern- und Erlebnisort.

Seit November 2016 ist das Naturschutzzentrum ein vom Land NRW gefördertes Regionalzentrum für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Landesnetzwerk BNE Nordrhein-Westfalen.

Die Referentin Beate Holderried ist Fachwartin für Obst und Garten, Obstbaumpflegerin, Schmetterlingsguide, Projektinitiatorin von „Die Streuobstwiese – Unser Klassenzimmer im Grünen“, Mitbegründerin und Leiterin der Streuobstschule, Streuobstbeauftragte des BUND Landesverband Baden-Württemberg und Streuobst-Pädagogin. „Nur wenn wieder viel mehr Menschen sich für die Streuobstwiesen interessieren, ihre Produkte nützen und ihren materiellen und ideellen Wert schätzen lernen, können wir sie langfristig erhalten, indem wir sie durch extensive Nutzung schützen. Dazu möchte ich beitragen“.

Beate Holderied hat an allen Ausbildungsorten der Streuobstschule die fachliche Leitung inne.

Mehr zum genauen Ablauf der Weiterbildung und zu den Terminen lesen Sie hier in unserem Flyer.

 

Wichtig ist auch unser Projekt 2018: „Streuobstwiesen – Auf dem Weg zur Modellbewirtschaftung“. Mehr dazu erfahren Sie hier.