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Mantis religiosa – die Gottesanbeterin in Bruchhausen gesichtet!

Im August gab es im WDR die Nachricht, dass durch die zunehmenden Temperaturen wärmeliebende Insekten, die es bisher in Deutschland nur am Kaiserstuhl im Oberrheintal gab, inzwischen nordwärts bis zum Ruhrtal siedeln.

Als Beispiel wurde die Fangschrecke „Gottesanbeterin“ <Mantis religiosa> genannt.

Im Biotop „Alte Sandgrube“ wurde am 26.08.2025 von unserer Mitarbeiterin L. Kaufmann das erste Tier dieser Art in einem Halbtrockenrasen (= ein schütter bewachsener, von der Sonne durchfluteter Offenlandbereich) gefunden und durch eine Fotografie belegt.

Dieses Insekt hat seinen Namen daher, dass es lauernd sein erstes Beinpaar – mit Greifzangen – gefaltet hoch zieht („wie betende Hände“). Kommt ein anderes Insekt vorbei, schnellen diese Greifzangenbeine in Sekundenbruchteilen vor, schnappen das Opfer und führen es zum Mund, wo es sofort gefressen wird.

Wir sind gespannt, ob sich diese Art dauerhaft bei uns ansiedelt.

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