Naturschutzprojekte

Naturschutz im Ballungsraum ist oft hartes Brot und bedarf gelegentlich ungewöhnlicher Wege

Naturschutz im Ballungsraum war und ist eine der originären Aufgaben des Naturschutzzentrums Bruchhausen.

Bienenfresser
Bienenfresser

Aufgrund der Lage inmitten all der Siedlungs- und Verkehrsflächen zwischen Rhein und Wupper geraten insbesondere Freizeit- und Erholungsnutzung zwangsläufig immer wieder in Konflikt mit den Belangen des Naturschutzes. Hieraus ergibt sich eine besondere Aufgabestellung für das Naturschutzzentrum im Bereich der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel der Aufklärung des Menschen über die Auswirkungen seiner Aktivitäten (Konfliktmanagement).

Trotz enger Verzahnung von Nutzflächen und Naturflächen ist das Einzugsgebiet des Naturschutzzentrums Bruchhausen reich strukturiert. Der gesamte Landschaftsraum Bruchhausen mit Feuchtwiesen, Wald sowie der alten Sandgrube und einer heute zum Teil bewaldeten ehemaligen Schlackenhalde (aus der industriellen Blütezeit des Ortes) hat, verträglich mit dem Natur- und Artenschutz, einen hohen Erlebnis- und Lerncharakter. Hierin liegen große Chancen dafür, dass sich in der Arbeit des Naturschutzzentrums Naturschutz und Umweltbildung gegenseitig voranbringen.

Naturschutz in Bruchhausen heißt Wege zu finden, dem Menschen, die Naturschönheit und seine Verbundenheit mit der Natur aufzuzeigen und für ihre Belange zu sensibilisieren, d.h. den Menschen nicht auszuschließen, sondern ihn soweit möglich mit einzubeziehen – daher geht Naturschutz in Bruchhausen eng mit dem Bildungsauftrag überein.

Dort, wo unser Pflege- und Entwicklungsplan (BMP/PEPL) für die Bereiche in Bruchhausen besondere Hotspots des Artenschutzes belegt, müssen Menschen jedoch auch gesteuert werden, um sie dauerhaft erfreuen und bilden zu können.