Naturgarten

Der Garten am Naturschutzzentrum Bruchhausen:
Zurück zum Naturschutzkonzept

Die klassische bäuerliche Art und Weise, Nutzpflanzen anzubauen und selbst zu vermehren, steht heute erneut im Blickpunkt und Interesse vieler bewusst lebender Menschen.

Deshalb haben wir das Konzept für die Gartenbeete des Naturschutzzentrums überdacht, Gutes wieder hervorgehoben und manches entrümpelt. (Zum Gartenkonzept geht es  hier)

Ehrenamtliche Mitgärtnerinnen und Mitgärtner wollen sich zukünftig nicht nur um selbstgezogene bewährte Gemüse kümmern und regionale Sorten erhalten, auch robuste und naturschutzbezogene Blumen und Gehölze für Schmetterling, Vogel, Fledermaus und Co. sollen ihren Platz haben.

Manche der Beete greifen auch die räumliche Historie unseres Bruchhausens ganz direkt auf. Sie befinden sich genau an den Stellen, wo schon vor Jahrzehnten im Garten des Lehrers der alten Schule, Karl Gottfried Jooß, oder des Bauernhofes „Gut Feld“ von der Familie Reuter „alles, was der Boden her gab“ erzeugt worden war.

Naturgarten im Naturschutzzentrum Bruchhausen?

Was die Gärtner*Innen sagen:

Ursula:“ Naturschutzgebiet Bruchhausen, für mich, die im Stadtzentrum lebt, immer wieder Erholung pur. Ruhe, Vogelgezwitscher, eine wunderbare grüne Oase, geschützt vor unvernünftigem und zerstörerischem Eingreifen des Menschen. Hier pflanzen, säen, ernten und pflegen naturnah und biologisch einige Hobbygärtnerinnen und -gärtner ihre vom Naturschutzzentrum zur Verfügung gestellten Beete. Erfahrungen werden ausgetauscht, neue Kenntnisse erworben. Auch ich gehöre zu den Hobbygärtnerinnen und bin immer wieder begeistert zu sehen, was alles lebt, gedeiht und wächst, wenn die Natur pfleglich behandelt wird. „

Martina: „ Das Naturschutzzentrum in Bruchhausen ist für mich ein wunderbarer Ort, an dem ich mich mit der Natur verbunden fühlen kann.Ich erlebe dort Ruhe, die ich woanders kaum mehr erfahre, und ich werde geerdet, während meine Hände in der Erde arbeiten. Ich höre und sehe dort noch viele Vögel und ich treffe dort auf nette und engagierte Mit – Menschen und – Gärtnerinnen. Es müsste viel mehr solcher Orte geben.“

Bärbel: „Es ist immer wieder schön und lehrreich zu wissen: Wie machen es die Anderen? Erfahrungen und Saatgut, Pflanzen und Ernte werden ausgetauscht. Das geht nur in der Gemeinschaft.“

Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Wir beschäftigen uns mit Themen wie Permakultur, Bewässerung, Mischkulturen, Kompost… Kunstdünger und Pestizide werden nicht eingesetzt. Dabei hat natürlich biologisches Saatgut Priorität.

An dieser Stelle möchten wir in Zukunft von unseren Projekten und Arbeiten berichten.

Wenn Sie Interesse haben, auch bei uns mitzumachen, melden Sie sich bei Frau Blomenkamp.

BILDER Naturgarten 2019