Pädagogisches Konzept

Die  pädagogischen Ansätze des Naturschutzzentrums Bruchhausen orientierten sich  an folgenden Erkenntnissen:

  • Umweltbildung ist im schulischen und außerschulischen Bereich ein Thema von hoher Aktualität und Lebensnähe, da die Möglichkeit zu selbständigem Lernen am Naturobjekt in Schule und Kita eher selten ist. Hier bietet die  Ergänzung im außerschulischen Lernraum vielfältige Möglichkeiten.
  • Dazu gehören die Freilandarbeit und damit das unmittelbare Tätigwerden in der  belebten Natur. In diesem Zusammenhang ist sie in besonderer Weise dazu geeignet, Kindern und auch Erwachsenen ein positives Verhältnis zur Natur sowie ein differenziertes Umweltwissen zu vermitteln. Die  Umgebung des Naturschutzzentrums wurde bezüglich dieser Kontaktmöglichkeiten kontinuierlich optimiert.
  • So entstanden ein Naturschutzgarten mit unterschiedlichen Themenbereichen, ein Pädagogikteich mit Steganlage, eine Pädagogikwiese mit mosaikartigen Wegen,  ein Walderlebnis-Parcours im Wald, Wildbienenhäuser, zahlreiche Tiergatter, Terrarien und Aquarien und weitere Natur-Begegnungsmöglichkeiten.
  • Angestrebt wird schließlich ein Umweltverständnis, das praktisch relevante „Wenn-dann-Beziehungen“ liefert und die Möglichkeit, daraus entsprechende Regeln für den Umgang mit der Natur abzuleiten (Handlungskompetenz).
  • Umweltbildung muss vom lebenden Objekt ausgehen und nicht nur enzyklopädische Fakten vermitteln, sondern auf das Verstehen von Zusammenhängen (Beziehungsgefüge), also funktional und praxisnah ausgerichtet sein.
  • Das Naturerleben bildet hierbei keine eigenständige Kategorie, sondern ist durch die Faszination, die von der Beschäftigung mit dem Lebendigen ausgeht, impliziert.