Weiterführende Schulen

Das Naturschutzzentrum Bruchhausen bietet auch für die weiterführenden Schulen ideale Möglichkeiten, einen anschaulichen und praxisnahen Biologieunterricht zu erleben. Eine Übersicht gibt unser Flyer.

Das landschaftliche Umfeld unserer Einrichtung ermöglicht insbesondere eine ideale Anschauung für eine Vielzahl von ökologischen Themenschwerpunkten im Biologieunterricht.

Die „alte Schule“ selbst verfügt über ausreichende Räumlichkeiten für jeweils eine Klasse mit bis zu 30 Kindern/Jugendlichen. Neben dem ‚Klassenraum’ steht ein großer ‚Fachraum’ für Auswertungen, Experimente, Beobachtungen etc. zur Verfügung.

Angebote

Die Angebote verstehen sich als Vorschläge: Eigene Ideen der Lehrerinnen und Lehrer wie auch der Schülerinnen und Schüler sind stets willkommen und wichtig.

Generell sind alle Unterrichtsinhalte auf der Grundschulthemenliste mit entsprechender Vertiefung auch für den Unterrichtsbesuch im Sekundarstufenbereich denkbar.

In folgenden Themenbereichen liegen die Schwerpunkte für den Sekundarbereich:

 

Was unterscheidet uns von unseren Vorfahren? –

Welchen Körperbau haben Wirbeltiere? Welche Position nehmen sie im Nahrungsnetz ein? Und wie sind sie an ihren Lebensraum angepasst? Diesen und weiteren Fragen gehen wir bei diesem Projekt auf den Grund.

 

Was unverdaulichen Nahrungsreste verraten –

Die Analyse von Gewöllen wirft viele Fragen auf und ermöglicht eine vertiefende Weiterarbeit. Welche biotischen Faktoren treffen auf die Eule zu? Welche ökologische Nische besetzen sie? Was gefährdet ihre Art? Dies sind nur einige Fragen, denen wir uns stellen.

 

Wirbellose Tiere unter der Lupe –

Mit Mikroskopen gehen wir den wirbellosen Tieren auf die Spur, untersuchen ihren Körperbau und erkunden, wie gut sie an ihren Lebensraum angepasst sind. Wir besprechen, welchen Platz sie in der Nahrungskette einnehmen. Auch Wasseranalysen sind möglich.

 

Entwicklung der Population im Ökosystem Teich –

Anhand von Stationen erarbeiten wir, in welchem Verhältnis die Populationsgrößen von Räuber und Beute stehen (Volterra Gesetze). Zudem betrachten wir den Einfluss des Menschen auf dieses Ökosystem.

 

„More than honey“ –

Mit der Auswertung von Filmausschnitten begeben wir uns auf die Fährte der Bienen. Was unterscheidet Honigbiene und Wildbiene? Wie kommunizieren Bienen? Wie ist ein Bienenkörper aufgebaut? Das sind Fragen, denen wir uns stellen. Auch eine Untersuchung von Honig und Nektar sowie die Beobachtung von Mauerbienen je nach Vorkommen sind mögliche Inhalte dieses Programms.

 

Der Bienenstaat als Superorganismus –

Was beim Menschen Organe übernehmen, z.B. Fortpflanzung, Nahrungsaufnahme, Temperaturregulation,  erfüllen hier Individuen. Ist das ein Ziel der Evolution oder ein weiterer Weg, der zu ähnlicher Fitness führt wie die extrem lange Individualentwicklung des Menschen? Wie ist das mit dem Genpool aus einer einzigen Königin vereinbar, deren „Gatten“ die eigenen Söhne sind? Wo bleibt die Variabilität? Hatte Darwin Unrecht?

 

Warum wächst die Kartoffel auf Sand und der Spargel nicht? Und ist das Sauerland wirklich sauer? –

Wir untersuchen Böden auf ihre Eigenschaften in Bezug auf Wasser und Mineralien/ pH in Experimenten. Unsere Nutzpflanzen stellen unterschiedlichste Ansprüche an ihre Umwelt, die man aus ihrem Bau ableiten kann. Wir betrachten verschiedenste Nutzpflanzen, stellen fest, welchen Pflanzenteil wir essen und woraus wir ableiten können, ob wir eine Trockenpflanze oder eine Feuchtpflanze vor uns haben oder vielleicht sogar eine aus dem Watt?

 

Wer bestimmt, was wächst? –

Wir untersuchen Böden auf Wasserkapazität/ Speicherfähigkeit und Mineraliengehalt. Böden sind Ionenaustauscher, können Wasser reinigen (Uferfiltration) aber auch durch z. B. sauren Regen verarmen. Pflanzen säuern ihrerseits Böden an und nehmen selektiv Ionen auf. Leitfragen: Warum gibt es  z. B. kaliumreiche Nahrungsmittel und kaliumarme? Ist ein Anbau auf schwermetallhaltigen Böden überhaupt denkbar?

 

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