Schlagwort-Archiv Klimakrise

TEAM Bruchhausen nachhaltig mobil belegt den 5. Platz beim STADTRADELN 2024 in Erkrath! Vielen Dank an alle, die mitgeradelt sind!

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Alle, die in der Stadt Erkrath im Kreis Mettmann wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen. In Erkrath im Kreis Mettmann haben sich 200 Radelnde registriert.

Auch in diesem Jahr hat sich  das Naturschutzzentrum wieder als TEAM beteiligt: und einen guten 5. Platz belegt!

Insgesamt haben wir 240 Fahrten mit 20 radelnden TEAM-Mitgliedern zurückgelegt. Vielen herzlichen dank an alle, die mitgemacht haben!

 

Die bisherigen Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Um auf die Bedürfnisse der Radfahrenden aufmerksam zu machen, richtet sich das STADTRADELN auch an die Kommunalpolitiker*innen. Sie sind die Entscheidungsträger*innen, wenn es um die Radinfrastruktur und damit praktischen Klimaschutz vor Ort geht.

Halbzeitbericht der Vereinten Nationen zu den Nachhaltigkeitszielen – ernüchternde Bilanz!

Quelle des Textes: http://www.2030agenda.de/en/article/vereinte-nationen-veroffentlichen-sdg-report-2023

Am 10. Juli 2023 veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht über die Ziele für nachhaltige Entwicklung 2023 in einer Sonderausgabe (The Sustainable Development Goals Report 2023: Special Edition). Der Report ist der einzige offizielle UN-Bericht, der die weltweiten Fortschritte bei der Umsetzung der Agenda 2030 überwacht. Auf der Grundlage der neuesten verfügbaren Daten und Schätzungen bietet er eine umfassende Halbzeitbilanz der SDGs.

Diese Bilanz fällt ernüchternd aus. Die Fortschritte sind bei der Hälfte der 140 Zielvorgaben, für die Daten vorliegen, unzureichend und bei 30 Prozent geht der Trend sogar in die falsche Richtung. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, des Ukraine-Kriegs und der Klimakrise verhindern nicht nur die Verwirklichung der SDGs, sondern drohen auch erreichte Fortschritte zunichte zu machen. So ist seit Beginn der Pandemie die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, zum ersten Mal seit einer Generation angestiegen, die Einkommensungleichheit zwischen Ländern hat zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten zugenommen und nach den derzeitigen Trends werden bis 2030 rund 575 Millionen Menschen von extremer Armut betroffen sein. Gleichzeitig bedrohen die durch den Klimawandel zunehmenden Extremwetterereignisse bereits jetzt die Lebensgrundlage hunderter Millionen Menschen.

Der Report verdeutlicht, dass der Mangel an Fortschritten bei den SDGs zwar weltweit zu verzeichnen ist, es aber die ärmsten und vulnerabelsten Gruppen sind, die die Hauptlast zu tragen haben. Insgesamt sind die Länder des globalen Südens unverhältnismäßig stark betroffen, während ihre Interessen in der globalen Finanzarchitektur nicht ausreichend vertreten sind.

Zum vollständigen Sustainable Development Report 2023

Crowdfundig für eine Solaranlage für das Naturschutzzentrum Bruchhausen – Ziel erreicht!

Es ist geschafft: Crowdfunding für PV-Anlage erfolgreich
Das Spendenziel von 12.000 € wurde in der vergangenen Woche erreicht!
Damit ist die Finanzierung der Photovoltaikanlage für das Naturschutzzentrum Bruchhausen gesichert.
Der Vorstand der Stiftung Naturschutzgebiet Bruchhausen möchte dies zum Anlass nehmen, den mehr als 40 Spenderinnen und Spendern auch an dieser Stelle ganz herzlich zu danken!!!

 

Hintergrundinformationen

Im Mittelpunkt der Arbeit des Naturschutzzentrums Bruchhausen in Erkrath stehen der praktische Naturschutz sowie Bildungsangebote für Schulen und KITA. Das Zentrum liegt in der Stadt Erkrath und ist in dem denkmalgeschützten Gebäude der  ehemaligen evangelischen Schule Bruchhausen untergebracht. Diese Schule  wurde vor 161 Jahren errichtet!

Seit 2016 ist das Naturschutzzentrum als Regionalzentrum Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Kreis Mettmann des Landes NRW anerkannt und besitzt dadurch eine entsprechende Vorbildfunktion. Getragen wird das Naturschutzzentrum durch die Stiftung Naturschutzgebiet Bruchhausen.

Der jährliche Stromverbrauch des Zentrums liegt bei ca. 12.000 kWh. Dies entspricht in etwa dem Verbrauch von 3 Familien. Bei dem derzeitigen Energiemix in Deutschland gehen wir davon aus, dass dies einen CO2-Ausstoß pro Jahr von fast 6 Tonnen bedeutet.

Daher haben wir schon länger von einer eigenen Photovoltaik-Anlage für unsere Stromversorgung geträumt. Profitieren wird auch die Bildungsarbeit: Durch die aufgeständerte Photovoltaik-Anlage entsteht ein überdachter Bereich von etwa 55 m², der für Bildungs-Angebote für Schulen und Kita genutzt werden kann. Ein wunderbarer Ort, um die Funktionsweise von Solaranlagen  anschaulich darzustellen.

Solaranlage konkret

Die geplante Anlage wird eine Kapazität von 10,95 kWp besitzen, für die insgesamt 30 lichtdurchlässige Glas-Glas Module benötigt werden. Eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 4,8 kWh dient als Stromspeicher.
Für die Umsetzung dieses Projektes ist die Stiftung Naturschutzgebiet Bruchhausen auf Spenden und die tatkräftige Unterstützung des Teams des Naturschutzzentrums angewiesen, das z.B. die notwendigen Erdarbeiten auf dem Gelände übernimmt. Die Kosten für die Anlage inkl. Fundamente, Erdkabelverbindung zum Gebäude des Naturschutzzentrums sowie Wechselrichter und Energiespeicher sind mit 50.000 € geplant.

Halbzeitbericht der Vereinten Nationen zu den Nachhaltigkeitszielen – ernüchternde Bilanz!

Quelle des Textes: http://www.2030agenda.de/en/article/vereinte-nationen-veroffentlichen-sdg-report-2023

Am 10. Juli 2023 veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht über die Ziele für nachhaltige Entwicklung 2023 in einer Sonderausgabe (The Sustainable Development Goals Report 2023: Special Edition). Der Report ist der einzige offizielle UN-Bericht, der die weltweiten Fortschritte bei der Umsetzung der Agenda 2030 überwacht. Auf der Grundlage der neuesten verfügbaren Daten und Schätzungen bietet er eine umfassende Halbzeitbilanz der SDGs.

Diese Bilanz fällt ernüchternd aus. Die Fortschritte sind bei der Hälfte der 140 Zielvorgaben, für die Daten vorliegen, unzureichend und bei 30 Prozent geht der Trend sogar in die falsche Richtung. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, des Ukraine-Kriegs und der Klimakrise verhindern nicht nur die Verwirklichung der SDGs, sondern drohen auch erreichte Fortschritte zunichte zu machen. So ist seit Beginn der Pandemie die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, zum ersten Mal seit einer Generation angestiegen, die Einkommensungleichheit zwischen Ländern hat zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten zugenommen und nach den derzeitigen Trends werden bis 2030 rund 575 Millionen Menschen von extremer Armut betroffen sein. Gleichzeitig bedrohen die durch den Klimawandel zunehmenden Extremwetterereignisse bereits jetzt die Lebensgrundlage hunderter Millionen Menschen.

Der Report verdeutlicht, dass der Mangel an Fortschritten bei den SDGs zwar weltweit zu verzeichnen ist, es aber die ärmsten und vulnerabelsten Gruppen sind, die die Hauptlast zu tragen haben. Insgesamt sind die Länder des globalen Südens unverhältnismäßig stark betroffen, während ihre Interessen in der globalen Finanzarchitektur nicht ausreichend vertreten sind.

Zum vollständigen Sustainable Development Report 2023

Besuch aus BURKINA FASO in Erkrath: Paul Ramde besuchte am 22. Juni 2023 das Naturschutzzentrum

Wir schöpfen Kraft aus der Unterschiedlichkeit der Menschen. Für uns ist das kein Schwachpunkt, sondern der Motor für Veränderung. Und wir haben Hoffnung, dass es eine positive Entwicklung gibt. Wir sind hoch motiviert, weiter daran zu arbeiten, und werden Veränderung schaffen“.   Zitat von Paul Ramde

Am 22. Juni 2023 besuchten Paul Ramde aus Dori/Burkina Faso und Raoul Bagopha von der Organisation MISEREOR in Aachen das Naturschutzzentrum Bruchhausen.

Überwältigt von der Vielfalt der Gärten und der Angebote für Schulen und Kitas nahmen beide Gäste viele Ideen mit für ihre weitere Arbeit.

Im Gespräch im Naturschutzzentrum berichteten sie insbesondere von den immer größer werdenden Schwierigkeiten in ihrer Heimat, die Folgen der Klimakatastrophe bewältigen zu können.

Im Rahmen einer sich anschließenden Gesprächsrunde im Eine Welt Laden Hochdahl informierte Paul Ramde eindrücklich über die derzeitige Gefährdungssituation in der Region Dori durch terroristische Gruppen sowie der ständigen Aufgabe der Vereinigung der Gläubigen in Dori (UFC), dieser großen Gefahr entgegenzuwirken.

In der lebhaften Diskussion mit den Besucherinnen und Besuchern bekräftigte der Eine Welt Laden, sein Engagement zur Unterstützung des Projektes

Burkina Faso – Christen und Muslime gemeinsam (misereor.de)

auch weiterhin nach Kräften aufrecht zu erhalten.