Naturschutzzentrum Bruchhausen

Schlagwort-Archiv Biodiversität

Wasserflächen für die Kreuzkröte-Artenschutz im Naturschutzzentrum

Am Naturschutzzentrums – genauer gesagt: in unmittelbarer Nachbarschaft unseres Pädagogikteichs – ist ein neues Laichgewässer für die Kreuzkröte entstanden.

Die Kreuzkröte ist eine Leitart des Kreises Mettmann. Diese Art braucht Flach- und Kleinstgewässer als Laichplätze.

Die Kreuzkröte ist eine europaweit geschützte Tierart und in Deutschland streng geschützt.

Da natürlich vorkommende Kleingewässer oft beeinträchtigt sind,  z.B. durch Zuschüttung, Vermüllung, Umweltgifte, Dünger und nicht zuletzt durch den Klimawandel, wollen wir der Kreuzkröte ein neues Kleingewässer anbieten.

Für den Bau dieses Kreuzkrötenteiches setzen wir auch Spenden ein, die wir an unserem Second-Hand -Produkte-Tisch erhalten.

KreuzkröteProjekt2021due

Dieses Artenschutzprojekt steht zudem im Zusammenhang mit unserem Förderprojekt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Wir werden die unmittelbare Umgebung des Teiches  so gestalten, dass wir den Teich auch für integrative BNE-Angebote nutzen können, d.h. es wird einen Zugang für Kinder mit Mobilitätseinschränkungen geschaffen werden, um Gewässer und Rufchöre der Kröten sozusagen hautnah zu erleben.

 

Wald- und Wiesenzwerge – jeden Dienstag ab 15:30 Uhr unterwegs

Kinder erkunden Landschaft und Natur!

Immer Dienstags von 15:30 bis 17:00 Uhr können Eltern und Großeltern mit Kindern ab dem Laufalter bis ca. 5 Jahren an einem OFFENEN GRUPPENANGEBOT in der Natur teilnehmen.

Unter der Leitung der Wald- und Streuobstpädagogin Hanna Walter geht es in den Wald, auf die Wiese oder in andere Landschaftsbereiche im Umfeld des Naturschutzzentrums.

Der Treffpunkt is um 15:30 auf dem Parkplatz des Naturschutzzentrums (am Naturschutzzentrum vorbei und dann links die kleine Stichstraße zum Parkplatz hinauf).

Das Angebot findet in Kooperation mit SKFM Erkrath im Rahmen unseres BNE-Programms statt und ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf  Ihre Teilnahme!

 

 

 

5. Juni 2021: Weltumwelttag – wir aktiv für unsere Umwelt !

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972, vor nunmehr fast 50 Jahren, in Stockholm haben die Vereinten Nationen und später auch die Bundesrepublik Deutschland den 5. Juni zum jährlichen „Tag der Umwelt“ erklärt. Der diesjährige Tag der Umwelt widmet sich der Wiederherstellung von Ökosystemen (Ecosystem restoration).
Wir können die zeit nicht zurückdrehen! Aber wir können unsere Städte grüner machen, unsere Gärten „verwildern“ lassen, unsere Ernährungsgewohnheiten ändern, Bäume pflanzen und Flüsse und Meere regenerieren!
Lasst uns aktiv und  tapfer, nicht zaghaft, diese Aufgaben angehen!

Weltbienentag 2021: Das Projekt Hochdahler Bienenpfad gestartet!

Am 20. Mai, dem Weltbienentag, wurde das Projekt  „Hochdahler Bienenpfad“ gestartet. Das Ziel: ein wunderbar blühender Bienenpfad führt vom Naturschutzzentrum in Bruchhausen zum Heimatgarten in der Sandheide und weiter zum Stadtweiher…Ende offen.

Wildbienen und Bienen spielen im Naturschutzzentrum Bruchhausen seit vielen Jahren eine große Rolle. Gemeinsam mit dem Rotary Club Hilden Haan und privaten Initiativen soll nun die Idee, genügend Lebensraum für Wildbienen, Bienen und Schmetterlinge in Hochdahl zu schaffen, in die Stadt getragen werden.

Denn – so auch die Überzeugung der Vereinten Nationen:

Eine Welt ohne Bienen ist undenkbar !

Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat daher den 20. Mai als World Bee Day ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen.

Mehr zum Weltbienentag gibt es unter:

www.bienentag.de

www.worldbeeday.org

22. Mai 2021: Internationaler Tag der Artenvielfalt – wir geben der Kreuzkröte neuen Raum

Das Naturschutzzentrum Bruchhausen hat eine enge Beziehung zum Thema Artenvielfalt: die Bruchhauser Landschaft in ihrer Vielfältigkeit trägt dazu bei, dass viele Arten auf kleinem Raum in der dicht besiedelten urbanen Landschaft zu finden sind. Aktuell entsteht ein neues Kreuzkrötengewässer am Zentrum.

Mit unseren Bildungsangeboten wollen wir dazu beitragen, diese Vielfalt erlebbar und begreifbar zu machen. Daher ist der 22. Mai auch für uns in jedem Jahr wieder ein besonderer Tag.

Seit 2001 wird der 22. Mai als Internationaler Tag der biologischen Vielfalt gefeiert. Er erinnert an den 22. Mai 1992, an dem der Text des Übereinkommens über die biologische Vielfalt offiziell angenommen wurde.

Die Vereinten Nationen haben Ende 2000 den Tag vom 29. Dezember, dem Tag, an dem 1993 die Convention on Biological Diversity (CBD) in Kraft trat, in den Mai verlegt. Die Ziele der Konvention sind die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile sowie gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile.

 

1. europäischer Streuobstwiesentag am 30. April 2021 – Bruchhausen macht mit!

Gute Nachrichten für Bruchhausen: die Streuobstwiese bekommt ihren eigenen Aktionstag!   Ab 2021 wird der „Tag der Streuobstwiese“ jeweils am letzten Freitag im April einen festen Platz im Kalender einnehmen.

Denn dann stehen in vielen Streuobst-Regionen Europas – dazu zählen die Bretagne, die Normandie, Luxemburg, die Schweiz, Österreich und Slowenien ebenso wie Deutschland – die Hochstamm-Obstbäume in voller Blüte.

Auch in Erkrath, genauer: in der Bruchhauser Landschaft, erfreuen die Streuobstwiesen viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger.

„Wir freuen uns, dass wir diesen Tag künftig nutzen können, um auf die Vielfalt der Streuobstwiesen hinzuweisen. Sie sind Orte der Biodiversität, der Obstsortenvielfalt, der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), und nicht zuletzt auch des Genusses besonderer regionaler Produkte“ so Karin Blomenkamp, Leiterin des Naturschutzzentrums in Bruchhausen, passionierte Schaf- und Ziegenhalterin und (Streuobst-) Pädagogin.

Auch die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes  ist Wertschätzung und Anerkennung für alle, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für den Streuobstanbau engagieren. 

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